Wir wollen alle in den Himmel

Spirituell und glücklich leben im Alltag


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Ich bin so gut, das tut schon weh

MünchenlöweJaja, das Eigenlob … das stinkt so fein.

In meiner Kinderzeit war das einer der Standard-Erziehungssätze „Eigenlob stinkt“. Und wer stinkt schon gerne, gell. Und schon war das Licht wieder unter den Scheffel gestellt.

Dabei war ich oft so stolz auf Dinge, die ich richtig gut konnte und gemacht habe. Die Kasperlfiguren aus Pappmaché samt Bemalung und Klamotten – all die guten Noten – das Gedicht aufgesagt – die erste Rindsroulade richtig gerollt – die Plätzchen ordentlich ausgestochen – die Liste könnte noch lange so weitergehen. Und dann „Eigenlob stinkt“ oder noch schlimmer „Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz“. Ja Herrschaftzeiten, wer ist schon gerne dumm und stinkt dabei noch. Also entwickelte sich vornehme Zurückhaltung und Bescheidenheit … Und niemand merkte mehr, wie saugut ich war. Geschweige denn, daß ich bemerkt hätte, was ich aus meinen sauguten Fähigkeiten hätte machen können … Weiterlesen

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Leben im Umbruch – mal ganz anders

22.7.-1Manchmal bricht das Leben auf eine ganz unerwartete Weise um, jedenfalls die Art und Weise, wie man normalerweise lebt. All die kleinen und großen Gewohnheiten und Routinen, die den Alltag so geschmeidig machen.

Und dann das!

Das alte Badezimmer wird komplett renoviert! O wie fein, wir bekommen ein neues Badezimmer, alles modern, alles optimal, aber … Ja, da darf das Aber keinesfalls fehlen, denn

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Glück ist die Planung, die keiner sieht

golden celebrationDiesen wirklich coolen Satz habe ich neulich in einer Fernsehserie gehört. Ich fand ihn so genial, daß ich ihn zur späteren Verwendung – wie eben jetzt – aufgeschrieben habe.

Lohnt sich, näher drüber zu sinnieren.

Was verstehen wir überhaupt unter Glück? Für gewöhnlich bedeutet es für uns die berühmten flüchtigen Augenblicke, die planlos zu uns kommen und ebenso planlos wieder verschwinden.

Und hat man uns nicht immer schon beigebracht, daß Glück ein flüchtiger Gast ist, den wir nicht planen können, der sich uns entzieht und für den wir einfach dankbar sein sollen …

Und jetzt das ! Glück planen?

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„Sich selbst gehören ist ein Geschenk des Lebens“

Ein prächtiger Tag am Bodensee – schöner kann’s nicht sein. Die Sonne scheint, was sie kann. Der Himmel funkelt in blauestem Saphirblau. Meine Laune ist bestens …

Zu zweit sind wir unterwegs, gemütlich am Ufer entlang spazierend, im Rucksack eine Thermoskanne Tee und eine feine Brotzeit. So läßt es es sich wahrlich leben.

Dabei hat der Ausflug mit dem Zug schon als Abenteuer begonnen:
Die Kontrolleuse kommt und stellt fest, dass ich ihr ein Bayernticket vorzeige. „Das gilt hier aber nicht. Sie fahren ja durch Baden-Württemberg!“ „Aha! Aber wir fahren ja nach Lindau, und das liegt in Bayern.“ „Das ist egal, wo Sie hin wollen, es zählt nur, wo Sie bis dahin fahren.“ „O Jesses. Und ich dachte, das Ziel ist wichtig.“

Wieder was dazu gelernt: Im Zug ist nicht das Ziel wichtig, sondern wo mein Weg dorthin führt … Wenn es der falsche Weg ist, folgt die Strafe meist auf dem Fuße. Weiterlesen