Wir wollen alle in den Himmel

Spirituell und glücklich leben im Alltag


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Papier ist ein geduldig Tier

Writer desk mockup set.Das Schreibvirus hat mich unwiderruflich infiziert und nicht mehr verlassen. Es ist quasi chronisch geworden, und es gibt kein Heilmittel – ich will auch gar keines.

Eines Tages war es da: Es kribbelte in meinen Fingerspitzen, Gedanken und Ideen hatten sich dort versammelt und wollten jetzt geboren werden. Widerstand war zwecklos – und ist es immer noch. Ich gebe gerne nach, denn jedesmal ist wieder ein neues Wortwerk entstanden. Kleiner erstmal, alles und jedes fängt ja erstmal klein an.

Blackboard background with colored letter blocks as frameJetzt zur Zeit ist es eine skurrile Kurzgeschichte, mit der ich lerne, wie das Schreiben von Kurzgeschichten überhaupt geht. Ja, das will tatsächlich gelernt sein. Einfach so drauflos schreiben, das geht so nicht, habe ich festgestellt. Da galoppieren zillionen Ideen nach allen Seiten auseinander, und am Schluss habe ich nur ein wildes Durcheinander von Buchstaben.

Geht das noch jemand so? Weiterlesen

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Ich bin so gut, das tut schon weh

MünchenlöweJaja, das Eigenlob … das stinkt so fein.

In meiner Kinderzeit war das einer der Standard-Erziehungssätze „Eigenlob stinkt“. Und wer stinkt schon gerne, gell. Und schon war das Licht wieder unter den Scheffel gestellt.

Dabei war ich oft so stolz auf Dinge, die ich richtig gut konnte und gemacht habe. Die Kasperlfiguren aus Pappmaché samt Bemalung und Klamotten – all die guten Noten – das Gedicht aufgesagt – die erste Rindsroulade richtig gerollt – die Plätzchen ordentlich ausgestochen – die Liste könnte noch lange so weitergehen. Und dann „Eigenlob stinkt“ oder noch schlimmer „Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz“. Ja Herrschaftzeiten, wer ist schon gerne dumm und stinkt dabei noch. Also entwickelte sich vornehme Zurückhaltung und Bescheidenheit … Und niemand merkte mehr, wie saugut ich war. Geschweige denn, daß ich bemerkt hätte, was ich aus meinen sauguten Fähigkeiten hätte machen können … Weiterlesen


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Leben im Umbruch – mal ganz anders

22.7.-1Manchmal bricht das Leben auf eine ganz unerwartete Weise um, jedenfalls die Art und Weise, wie man normalerweise lebt. All die kleinen und großen Gewohnheiten und Routinen, die den Alltag so geschmeidig machen.

Und dann das!

Das alte Badezimmer wird komplett renoviert! O wie fein, wir bekommen ein neues Badezimmer, alles modern, alles optimal, aber … Ja, da darf das Aber keinesfalls fehlen, denn

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Auf den Schultern meiner Ahnen

Wilhelm Preßmar

Mein Urgroßonkel Wilhelm

Dieser Satz, daß wir auf den Schultern unserer Ahnen stehen, stammt nicht von mir – und ich weiß nicht, wer ihn mal gesagt hat. Wichtig ist: Das Bild, das mir da vor Augen entsteht, war und ist mir immer eindrücklich. Ich stehe in meinem Leben, auf meinem Lebensweg, weil meine Ahnen mir den Boden bereitet haben. Mit ihren Erfahrungen, Gefühlen, Handlungen – allem, was sie von einer Generation zur nächsten weitervererbt haben.

  • Die Kraft, die sie soviele stürmische Zeiten durchleben ließ
  • Der Mut, mit der sie allen Widrigkeiten und Katastrophen zum Trotz immer weiter gemacht haben
  • Die ganz eigenen Fähigkeiten, die jeder einzelne hatte – und die in mir zusammengefunden haben (die meisten meiner Ahnen waren Gastwirte und Bauern – ich selbst koche und bewirte gerne und liebe das Garteln)

Das und noch viel mehr trägt mich durch jeden einzelnen Augenblick meines Lebens.

Doch da ist auch die Kehrseite: Weiterlesen


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Das Universum spricht kein Deutsch

Geldscheine in einer ZuckerdoseWieviel Lektüre gibt es inzwischen über das Universum und wie es einem jeden Wunsch erfüllt, einem einfach keinen Wunsch abschlagen kann. Was haben wir formuliert und uns verkopft darin, unsere Wünsche möglichst gut zu texten – ganz nach Vorschrift. Alles immer positiv, keine negativen Sätze wie „Ich möchte nicht mehr …“ oder „Ich bin nicht mehr …“, „Ich mache nicht mehr …“ Supergriffige Texte haben uns ausgedacht und gebetsmühlenartig jeden Tag mindestens 3x morgens und 3x abends vor uns hin gemurmelt.

Und wieviel davon ist dann Wirklichkeit geworden? Genau! Weiterlesen


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Der Ernst und das Leben

Blackboard background with colored letter blocks as frameDie Ferien sind zu Ende, der Urlaub vorbei, und allenthalben tönt es „Der Ernst des Lebens geht wieder los.“ Auf manche kommt er auch erst zu, insbesondere auf die ganz kleinen Leute, die jetzt in die Schule kommen.

Eine überaus interessante Aussage. Was genau geht da los? Eine Rakete? Eine Veranstaltung? Ein spaßiger Budenzauber? …

Auf jeden Fall kann ich feststellen, daß diesen Ernst niemand so richtig leiden kann. Also lohnt sich unbedingt ein näherer Blick darauf, worum oder um wen es sich bei diesem Ernst eigentlich handelt.

Wo kommt er her? Was will er hier? Kennt ihn jemand näher? Braucht man ihn überhaupt? Weiterlesen


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Glück ist die Planung, die keiner sieht

golden celebrationDiesen wirklich coolen Satz habe ich neulich in einer Fernsehserie gehört. Ich fand ihn so genial, daß ich ihn zur späteren Verwendung – wie eben jetzt – aufgeschrieben habe.

Lohnt sich, näher drüber zu sinnieren.

Was verstehen wir überhaupt unter Glück? Für gewöhnlich bedeutet es für uns die berühmten flüchtigen Augenblicke, die planlos zu uns kommen und ebenso planlos wieder verschwinden.

Und hat man uns nicht immer schon beigebracht, daß Glück ein flüchtiger Gast ist, den wir nicht planen können, der sich uns entzieht und für den wir einfach dankbar sein sollen …

Und jetzt das ! Glück planen?

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