Wir wollen alle in den Himmel

Spirituell und glücklich leben im Alltag

Leben im Umbruch – mal ganz anders

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22.7.-1Manchmal bricht das Leben auf eine ganz unerwartete Weise um, jedenfalls die Art und Weise, wie man normalerweise lebt. All die kleinen und großen Gewohnheiten und Routinen, die den Alltag so geschmeidig machen.

Und dann das!

Das alte Badezimmer wird komplett renoviert! O wie fein, wir bekommen ein neues Badezimmer, alles modern, alles optimal, aber … Ja, da darf das Aber keinesfalls fehlen, denn

etwas Neues kann ja nur kommen, wenn Altes rausfliegt, wenn Platz gemacht wird. Und da geht das Geschnaufe dann los: Was soll wohin? Wo finde ich was? Wo gehe ich duschen? Wie wasche ich die Wäsche? Wie können ein paar Fliesen dermaßen viel Staub produzieren? …..

22.7.-9bDie Wohnung ist halbiert, mit einer Plastikplane abgehängt zwecks Eindämmung des besagten Staubs, allerdings verteilt sich der trotzdem gleichmäßig in der Restwohnung. Es schleicht sich das Gefühl ein, daß die Wohnung mir nicht mehr ganz gehört, weil Fremde ein- und ausschleichen (Handwerker – seh ich ein, muß ja sein, und unsere sind richtig gut). Der halbe Hausrat ist nicht mehr dort, wo er hingehört. Es ist ein Spontanleben im Messi-Heerlager.

Jeden Morgen vor dem Aufstehen erstmal horchen, ob schon ein Handwerker vorhanden ist – danach gestaltet sich meine äußere Aufmachung, denn eitel bin ich ja schon noch ein bissl.

Und jetzt die guten Erlebnisse: Unsere Mitbewohnerin über uns stellt uns großzügig Dusche und Waschmaschine zur Verfügung. Das ist sehr sozial und freundlich und festigt auch die Nachbarschaftlichkeit.

Beim Räumen haben wir durchaus etliches gefunden, das der Entsorgung anheimfiel, meist unter heftigem Gelächter – „Was? Das gibt’s auch noch?“ „Weißt du noch, als wir das letzte Mal damit …“ und so weiter.

Auch das Nützliche am Stockholm-Syndrom habe ich entdeckt: Ich gewöhne mich jeden Tag mehr an diese sonderbaren Zustände – und lerne jeden Tag auch ein bißchen mehr über mich selbst, über meine Lebensgemeinschaft und darüber, wie humorfähig ich dann doch sein kann …

Hat also alles sein Gutes – nicht nur ein nigelnagelneues blitzblankes Badezimmer mit moderner Dusche, sondern auch etliche neue Erfahrungen. Und dafür ist man ja auch nie zu alt.

Damit der Humor wirklich nie ausgeht, schaue ich ab und zu auch mal in mein eigenes Werk:

Buchdeckel_TBDa kann ich durchaus mal auch auf aufbauende Worte zurückgreifen, die mich flugs wieder flottmachen – wie diese hier zum Beispiel:

Weltmacht mit drei Buchstaben

Was wär die Welt, wenn ICH nicht wär ?
Sie wäre grauslich öd und leer !
Es wäre gar nicht auszuhalten,
würd ICH die Welt nicht mitgestalten !

Wenn ihr auch mal die eine oder andere Prise Humor und skurrile Weltsichten möchtet, dann greift nur fleißig zu diesem Büchlein.

Ich freue mich auch über eure Kommentare.

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Autor: Christiane Köppl

Ich möchte auch gern in den Himmel ... und der Weg dorthin ist nicht Sahnetörtchen belegt. Wie genau geht das denn? Wo sind die Wegweiser? Für diese und mehr Fragen ziehe ich gerne meine Lenormand-Karten zu Rate. Nicht nur für mich, sondern auch für viele andere. Ich mache das leidenschaftlich gerne, und deshalb kehre ich mit meinem Blog back to the roots und schreibe übers Kartenlegen. Viel Spaß.

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