Wir wollen alle in den Himmel

Spirituell und glücklich leben im Alltag

Der Ernst und das Leben

2 Kommentare

Blackboard background with colored letter blocks as frameDie Ferien sind zu Ende, der Urlaub vorbei, und allenthalben tönt es „Der Ernst des Lebens geht wieder los.“ Auf manche kommt er auch erst zu, insbesondere auf die ganz kleinen Leute, die jetzt in die Schule kommen.

Eine überaus interessante Aussage. Was genau geht da los? Eine Rakete? Eine Veranstaltung? Ein spaßiger Budenzauber? …

Auf jeden Fall kann ich feststellen, daß diesen Ernst niemand so richtig leiden kann. Also lohnt sich unbedingt ein näherer Blick darauf, worum oder um wen es sich bei diesem Ernst eigentlich handelt.

Wo kommt er her? Was will er hier? Kennt ihn jemand näher? Braucht man ihn überhaupt?

Ernst scheint recht humorlos zu sein, quasi der dunkle Bruder von Humor, Lachen und Freude. Ich sehe als erstes ein vertrocknetes freudloses Gesicht, das zum Lachen in den Keller geht. Ernst herrscht über sehr viele erwachsene Menschen, bestimmt ihr Leben und preßt sie in Muster und Korsetts, die ihnen nicht gehören und oftmals die Seele zerstören. Ernst des Lebens bedeutet oft „Tu deine Pflicht und hab gefälligst keinen Spaß daran.“ Oder die vor allem früher noch öfter gehörte Überzeugung, nur was man unter Streß und Qualen mühsam erarbeitet hat, das hat wirklich einen Wert. Dafür ist man dann aber kaputt und ein Fall für die Frührente.

Wer hat wohl Ernst einmal geboren? Mit größter Wahrscheinlichkeit eine sehr rigorose Gemeinschaft einiger weniger, denen klar war, daß man mit diesem Ernst des Lebens eine ganze Gesellschaft von Menschen mühelos dirigieren und manipulieren kann. Wer keinen Spaß am Leben hat, erwartet auch sonst nicht viel. Man malocht, schindet sich, buckelt der Rente entgegen, um wenigstens noch ein paar schöne Jährchen leben zu können.


Kein Wunder, kann den Ernst niemand wirklich leiden, und trotzdem gehorchen die meisten Menschen seinem Gebot. Notgedrungen, was soviel bedeutet wie: Von der Not bedrängt.

So lassen sich auch die Fragen von weiter oben beantworten:

  1. Wo er herkommt, hatten wir grade.
  2. Er will unterdrücken, manipulieren, Spaßverderber sein.
  3. Niemand kennt ihn wohl wirklich näher – wer will das schon.
  4. Brauchen tut man ihn auch nicht, diesen humorlosen Schrat.  

Könnte es denn nicht auch so gehen? Fröhlich in den Tag hinein und mit Spaß und Freude das tun, was zu tun ist. Das fängt schon in der Schule an: Lassen wir unseren Kindern einfach mehr Spiel-Raum im wahrsten Sinne. Sie dürfen entdecken, was ihnen wirklich Spaß macht, was sie wirklich-wirklich wollen und deshalb auch gut können.

Dann können sie einen Beruf finden, der ihnen zur Berufung wird, den sie freudig ausüben statt daß er sie krank macht. Das wäre auch ein guter und gangbarer Weg in eine zufriedenere Gesellschaft.

Übrigens hat Ernst noch einen natürlichen Feind außer der ungebrochenen Lebensfreude:

Die Freiheit der Gedanken

Wie? Unsere Gedanken sind meist unfrei, weil sie manipuliert werden? Etwa durch Ernst? Mehr dazu findet ihr in diesem überaus detailliert recherchierten Buch von David Icke. Ich habe es mit größter Spannung gelesen und durchstudiert. Sehr vieles davon erklärt, weshalb wir mit unseren Gedanken diesen Ernst überhaupt erst eine Existenzberechtigung einräumen.

Und wie wir ihm den Platz zuweisen können, der ihm zusteht.

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Autor: Christiane Köppl

Ich möchte auch gern in den Himmel ... und der Weg dorthin ist nicht Sahnetörtchen belegt. Wie genau geht das denn? Wo sind die Wegweiser? Bin ich unspirituell, wenn ich gerne Serienkiller-Krimis gucke? Oder jemanden nicht leiden kann? Schadenfroh kichere? Viele Fragen, die mich täglich in der einen oder anderen Form heimsuchen. Ich schreibe so, wie ich den Heimsuchungen begegne - wenn ich sie denn wahrnehme.

2 Kommentare zu “Der Ernst und das Leben

  1. Schöner Beitrag, ich denke ich werde mir dieses Buch von David Icke kaufen. Schönes Wochenende und viele Grüße. 🙂

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